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Norovirus News Januar 2010

Hier finden Sie Meldungen zum Noro-Virus vom Januar 2010. Wenn Sie mehr über die aktuellen Vorkommnisse des tückischen Virus wissen wollen, lesen Sie weiter:



Norovirus auch in Ohligs
28.01.2010 - Auch in der St. Lukas Klinik in Ohligs bei Sohlingen ist der Norovirus aufgetreten. Die neurologische Station ist bis auf Weiteres geschlossen. u diesem Schritt hatte man sich entschlossen, nachdem 2 Fälle aufgetreten waren. Inzwischen sind es 12 weitere. 

Norovirus auch in Ahlen
28.01.2010 - "Alle Jahre wieder" kann der Sprecher des St.-Vincenz Krankenhauses in Ahlen bei Hamm schon sagen. Der Norovirus ist wieder da. 25 Patienten hat es im St.-Franziskus-Hospital erwischt. Sie liegen nun auf einer Isolierstation. Die Hälfte davon sind Mitarbeiter. Im Elisabeth-Tombrock-Haus hat es 18 Bewohner erwischt. Zum Freitag soll hier aber alles wieder normalisiert ablaufen. 

Norovirus Schnelltest verfügbar
27.01.2010 - Die Firma R-Biopharm hat einen Schnelltest für Noroviren entwickelt. Er heißt RIDA®QUICK und wird durch die Firma ICO-Medical vertreiben. Nach 15 Minuten ist so ein zuverlässiges Ergbnis da. Dies erspart enorm viel Zeit im Ernstfall, da Notfallpläne sofort greifen können und nicht auf ein Laborergebnis warten müssen.

Imageschaden durch Norovirus
27.01.2010 - Alten- und Pflegeheimne sind besonders oft von Noroviren betroffen. Gelangt dies an die Öffentlichkeit, droht oftmals Imageverlust. Ernste wirtschaftliche Konsequenzen können die Folge sein. Immer geht die ungewollte Aufmerksamkeit dann auf die Hygienepolitik der Einrichtung. Umso Besser, wenn funktionierende Hygienepläne vorliegen.

Norovirus 2009
27.01.2010 - Am Norovirus erkrankten 2009 insgesmat 162.352 Menschen. Diese Zahl veröffentlichet das RKI. Dabei taucht nicht jede Infektion auch in der Statistik auf. Es ist davon auszugehen, das es sogar merh Fälle waren.

Münster: Schon mehr Fälle wie 2009
26.01.2010 - In Münster grassiert der Norovirus. In den ersten zwei Wochen des Jahres infizierten sich bereits 60 Menschen. 2009 waren es im selben Zeitraum nur 33. Dr. Michael Lürwer vom Gesundheitsamt siehts locker: "Wir haben diesen Trend in jedem Jahr." Aller zwei Jahre tritt der Virus besonders häufig auf. Weiterhin schätzt er, das die tatsächliche Zahl der Infektionen noch viel höher liegt. Die diagnose wird meist ohne Labordiagnose gestellt.

Südharz schon 330 Fälle
25.01.2010 - Dem Kreis-Gesundheitsamt von Nordhausen in Thüringen gingen seit Mitte Dezember bereits 330 Meldungen von Noroviren Infektionen ins Haus. Schwester Estelle aus dem DRK-Pfegeheim in Heringen ist froh, das der Virus bisher ihre Einrichtung verschonte. Mit Schrecken erinnert Sie sich an 2008, als der Virus auch bei ihren Patienten zu finden war: "Jedes Mal, wenn wir dachten, jetzt haben wir die Sache im Griff, flammte die Epidemie wieder auf. Wer den Noro-Virus einmal in seinem Arbeitsbereich hatte, betet zu allen Göttern, dass er nie wieder bei ihm grassieren möge." 



Norovirus Fälle steigen im Unterallgäu
25.01.2010 - Immer häufiger treten derzeit Fälle von Brechdurchfall, den Noroviren auslösen, im Unterallgäu auf. Der gesamte Freistaat Bayern ist verstärkt betroffen. Dr. Christian Hellmich vom Unterallgäuer Gesundheitsamt rät zu mehr Hygiene. Wer erste Symptome zeigt, sollte dringend zum Arzt, da der Virus hochgradig ansteckend ist.

Norovirus erwischt 60 Kita Kinder
22.01.2010 - In der Kita in Fuhr bei Solingen hat der Norovirus 60 Kinder erwischt. Sicherheitshalber bleibt die Kindertagesstätte nun erst einmal geschlossen. Kinder, die nachweislich 2 Tage beschwerdefrei sind, können ab kommender Woche die Kita wieder besuchen.

Rhein Kreis Neuss weiter stark betroffen
22.01.2010 - Inzwischen zählt man im Johanna-Etienne-Krankenhaus schon 116 Noroinfektionen seit dem 8.1.2010. Das ist ein sprunghafter Anstieg zur Meldung vom 20. Januar. Im Kreis sind inzwischen 212 Verdachtsfälle aufgenommen worden. "Derzeit gibt es acht Häufungen von Fällen im Kreisgebiet", sagte Michael Dörr, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Darunter seien fünf Krankenhäuser, zwei Senioreneinrichtungen und eine Häufung in privatem Umfeld. Es wird vermutet, das kein Krankenhaus diesen Winter ganz verschont bleiben wird.

NRW: Norovirus Fälle noch unter Vorjahreswerten
20.10.2010 - Das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit in Münster gab bekannt, das seit Oktober 2009 bereits 4.700 Fälle von Noro Infektionen gemeldet wurden. Die hoch ansteckende Erkrankung ist meldepflichtig. Dennoch liege man damit unter den Werten aus dem Winter 2008/2009. Da gab es im selben Zeitraum bereits 11.000 Fälle. Zur Begründung hieß es, das durch Infektionen in den Vergangen Jahren viele Menschen inzwischen immun scheinen, weiterhin ein milder Norovirus im Umlauf sei und schließlich die Schweinegrippe andere Viren verdrängen konnte.

Neuss: Johanna-Etienne-Krankenhaus betroffen
20.10.2010 - Fast unaufhaltsam verbreitet sich der Norovirus auch im Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss. Gerade mal 2 Stationen des 418 Betten Hauses sind noch nicht betroffen. 45 Krankheitsfälle wurden insgesamt registriert. Darunter auch erste Erkrankungen im 800 Mann starkem Personal. Isolation der Patienten reicht leider nicht, da immer wieder auch neue Patienten mit Norovirus Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sie stammen vor allem aus umliegenden Altenheimen. Bereits am 15.01. war der erste Fall aufgetreten. Seit dem arbeitet man eng mit dem Gesundheitsamt zusammen. Anja Goecke, Fachkrankenschwester für Hygiene und Infektionsprävention sagt: "Im Moment haben wir den Überblick, aber über den Berg sind wir noch nicht."



Schweiz: Norovirus in Valenser Klinik
20.01.2010 - Auch in der Schweiz tauchen in den Wintermonaten vermehrt Norovieren auf. In Valens ist der Norovirus in der Klinik ausgebrochen. Von 367 Mitarbeitern sind bereits 24 infiziert. Mit ihnen hat es 27 Patienten erwischt. Dies zeigt die hohe Ansteckungsgefahr, die vom Noro ausgeht. Als Maßnahme wurden das Thermalbad und das Restaurant der klinik geschlossen und von Patientenbesuchen abgeraten. Man hofft, das sich bis Ende der Woche die Lage beruhigt.

Norovirus in Raunheim bei Rüsselsheim
19.01.2010 - In der Seniorenresidenz "Am Römerbrunnen" sind einige Bewohner am Norovirus erkrankt. Nun steht das Haus bis Freitag unter Quarantäne, um eine weitere Verbreitung zu vermeiden. Wieviele Bewohner betroffen sind, war nicht zu erfahren. Die Faschingsfeier am Freitag wurde abgesagt. Sollte sich die Lage beruhigen, ist das Haus am Montag wieder für Besucher offen. Eine Noro-Infektion dauert meist nur 1-3 Tage.

Besucherstopp in der Wertinger Klinik
18.01.2010 - In Wertingen bei Augsburg häufen sich die Fälle von Noro Infektionen in der Weringer Klinik. Besuche wurden eingeschränkt. Das medizinische Personal betritt die Krankenzimmer nur noch in Schutzkleidung und muss sich gründlichsten Desinfektionen der Hände unterziehen. Bisher konnte so verhindert werden, das der Norovirus aus dem Krankenhaus gelangt.

Norovirus im Landkreis Northheim
18.01.2010 - Bei Göttingen breitet sich scheinbar der Norovirus aus. Die Kreisverwaltung rät nach einer Häufung an Fällen mit Durchfall und Erbrechen zur Minimierung von Kontakten. Kinder und Jugendliche sollen erst nach 48 Stunden, die sie beschwerdefrei sind wieder in Kindergärten und Schulen.

Noro Im Kreiskrankenhaus in Hackenbroich
15.01.2010 - Nach Dortmund und Wuppertal meldet nun auch das Kreiskrankenhaus in Hackenbroich bei Dormagen Fälle des Norovirus. 10 Fälle sind laut Kreisgesundheitsamt aufgetreten. "Die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen sind sofort erfüllt worden", sagt Dr. Michael Dörr, Leiter des Gesundheitsamtes.



Norovirus erreicht Wuppertal
14.01.2010 - 116 Fälle des hoch ansteckenden Norovirus haben Behörden seit Beginn des Jahres bereits in Wuppertal gezählt. Betroffen sind neben den Helios-Kliniken in Elberfeld und Barmen mindestens 10 weitere Einrichtungen. Matthias Buntrock-Schweer, Abteilungsleiter Infektions- und Umwelthygiene im Gesundheitsamt sagte: "Die so genannten Krankheitsherde in den Einrichtungen stehen natürlich unter besonderer Beobachtung". So sind zum Beispiel 7 Mitarbeiter und 12 Patienten des Herzzentrums infiziert.

Norovirus in München
13.01.2010 - Nun ist die Millionenstadt betroffen. Das Klinikum Dritter Orden in Nymphenburg schloss von Samstag bis vorraussichtlich Donnerstag. Mehrer Patienten klagten über Durchfall und Erbrechen. Test bestätigten den Verdacht. Um die Patienten zu schützen, wurden Eingrioffe abgesagt, Neuaufnahmen abgelehnt und ein Kaiserschnitt verschoben. Ganz München meldet inzwischen 25 offiziell registrierte Fälle. Eine Dunkelziffer ist dabei nicht auszuschließen. Betroffene sollen vor allem viel Trinken um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Die meisten Fälle gibt es Ende Januar, Anfang Februar. 

Norovirus auch rund um München
11.01.2010 - Der Landkreis Weilheim-Schongau meldet inzwischen 76 Norovirusinfektionen innerhalb der letzten 4 Wochen. Dr. Karl Breu, Leiter des Gesundheitsamtes Weilheim, geht davon aus, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist und mehrere Hundert Leute erkrankt sind. Auch er rät zu intensiver Hygiene, da der Erreger auch außerhalb längere Zeit lebensfähig bleibt, also auf Türklinken, Waschbecken und Toilettenschüsseln. Eine vorbeugende Impfung gibt es nicht.

Norovirus breitet sich in Osthessen aus
11.01.2010 - Der Landkreis Fulda meldet aktuell 32 Norovirus-Erkrankungen. Vogelsberg hat 17 Fälle und im Main-Kinzig-Kreis sind 375 Menschen erkrankt. "Die tatsächliche Anzahl der Erkrankten liegt weit höher, da viele Leute nicht zum Arzt gehen. Bei anderen, die zum Arzt gehen, wird keine Stuhlprobe untersucht“, erklärt Renate Meudt, Chefin des Vogelsberger Gesundheitsamtes.

Noroviren nun auch in Amberg-Sulzbach
11.01.2010 - Das Gesundheitsamt meldet vermehrt Magen-Darm-Erkrankungen aus der Nähe von Nürnberg. Betroffene werden aufgefordert, nicht arbeiten zu gehen. Kinder sollen nicht in Schule oder Kindergarten geschickt werden. Zu Betroffenen ist Sicherheitsabstand zu halten sowie durch gründliche Hygiene eine Ansteckung zu vermeiden.

Mit Norovirus Infektion zu Hause bleiben
08.01.2010 - Wer an Durchfall oder Erbrechen leide, sollte in jedem Fall zu Hause bleiben. Noro-Patienten sollte man als Gesunder Mensch nicht besuchen. Davor warnen die Gesundheitsämter. Der Virus ist hoch ansteckend. Bereits 10 mikroskopisch kleine Viren reichen aus, um schwallartiges Erbrechen und Durchfälle zu verursachen. Ansteckungsgefahr entsteht beim Hände schütteln, sowie durch Türklinken oder Treppenaufgänge.

Norovirus in Dortmund
08.01.2010 - Vier städtische Altenheime und ein Wohnstift melden inzwischen Noro Erkrankungen. 40 von 240 Senioren an der Kirchhörder Straße haben den Brechdurchfall. "Alles im saisonalen Rahmen”, so beruhigt die Amtsärztin. Das wichtigste sei, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Mehr Norovirus Fälle wie H1N1 Fälle
08.01.2010 - Über die Schweinegrippe reden alle, über den Norovirus kaum jemand. Zu Unrecht. Allein über Weihnachten lagen zum Beispiel im Basler Universitätskrankenhaus dutzende Noro-Patienten und nur wenige wegen einer H1N1 Infektion. Dabei kommt es vor allem beim Norovirus auch immer wieder zu Infektionen der Krankenhaus Mitarbeiter, da dieser extrem ansteckend ist. Auch das kann man von der Schweinegrippe nicht sagen. 

Noro im Main-Kinzig-Kreis
08.01.2010 - Nach Gelnhausen und Schlüchtern meldet nun auch das St. Vinzenz-Krankenhaus in Hanau 4 Fälle von Norovirus. Dazu kommen inzwischen 337 Infizierte in den Pflegeheimen und Reha-Einrichtungen des Landkreises. Schutz bietet nur Hygiene - mehr dazu hier.

Hessen: Gelnhausen und Schlüchtern betroffen
05.01.2010 - In Schlüchtern sind inzwischen 10 Mitarbeiter und kapp 20 Patienten in der Medizinischen Klinik II des Schlüchterner Krankenhauses vom Norovirus betroffen. "Die Krankheit kommt schlagartig und vor allem der erste Tag ist schlimm", so der stellvertretende ärztliche Direktor Dr. Wolfgang Hahn. Auch im Gelnhausener Krankenhaus breitete sich der Virus schnell aus. Hahn dazu: "Wenn man mit Patienten Kontakt hat, bleibt es oft nicht aus, dass man sich infiziert". Der Rat des Arztes: "Das Desinfektionsmittel mindestens zwei Minuten auf der Hand einwirken lassen und gut einreiben."

Zürich: Zolliker Pflegeheim Magnolia betroffen
05.01.2010 - Die 65 Bewohner des Pflegeheims sind alle über 80 Jahre alt. Der Noro-Virus kann in diesem Alte rsehr gefährlich sein. "Für die Betroffenen ist es nicht harmlos», sagt Werner Widmer, Direktor des Diakoniewerks. Eine Bewohnerin erkrankte noch 2009, die anderen in den ersten Tagen des neuen Jahres. Nach heftigen Erbrechen und Durchfall ist es meist nach 24 Stunden überstanden. In der Schweiz erkranken jährlich geschätzte 600.000 Menschen am Noro-Virus.

News Archiv

Lesen Sie auch ältere News zum Norovirus. Diese finden Sie nach Jahren sortiert hinter den folgenden Links:

2009

2008

2007


Die Informationen auf dieser Seite stammen von Presseagenturen und Informationsseiten aus dem Internet. Daher übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie Beschwerden haben, konsultieren Sie in jedem Fall ihrem Arzt.


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