08.04.2011
Noro Virus in Münchener Schullandheim?
Ein Klassenausflug endete im Schullandheim Maxhofen der Stadt München in Bruckmühl um 2 Uhr mit einem Einsatz des Rettungsdienstes. Mehrere Schüler klagten in der Nacht plötzlich über heftige Krämpfe und Bauchschmerzen und mussten medizinisch versorgt werden. 15 der Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren und ein Lehrer mussten in Kliniken gebracht werden und wurden dort weiter versorgt. Etwa 40 Kinder, die unter keinerlei Beschwerden litten, konnten mit dem Bus zurück nach München fahren. Der Verdacht: möglicherweise haben sich die Schüler mit dem aggressiven Norovirus angesteckt. Offenbar haben sich die Betroffenen nicht erst im Schullandheim, sondern bereits in ihrer Schule in Neuperlach mit dem Virus infiziert. Dort sollen zum gleichen Zeitpunkt etwa 200 von ca. 2000 Schülern über die gleichen Symptome geklagt haben, so Schulleiter Reinhold Fries gegenüber dem Internetportal rosenheim24.de. Vieles spricht dafür, aber ob es sich tatsächlich um den Noro Virus handelt, wird derzeit noch untersucht. Dafür wurden auch Proben aus der Küche genommen. Den meisten Schülern gehe es bereits besser und sie konnten aus der Klinik entlassen werden. Das Schullandheim soll über das Wochenende geschlossen bleiben und gründlich desinfiziert werden.
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