24.05.2011
Norovirus in Hannover
Hannover - Das Robert-Koch Klinikum in Hannover wurde vorige Woche durch das Noro-Virus fast komplett lahmgelegt. Seit dem vergangenen Montag sollen mehr als 50 Patienten und über 30 Mitarbeiter des Klinikums mit dem hochansteckenden Erreger infiziert worden sein. Ähnliches spielte sich im Klinikum Springe ab. Die Küche der Geherder Klinik wurde am Dienstag geschlossen und einer gründlichen Reinigung und Desinfektion unterzogen. Von dort soll das Virus sich in den Krankenhäusern ausgebreitet haben. Eingeschleppt von einem Küchenangestellten, durch den aller Wahrscheinlichkeit nach, Speisen mit dem Erreger verunreinigt wurden, die auch in die Springe-Klinik geliefert wurden. Erkrankte Patienten wurden isoliert und die betroffenen Mitarbeiter wurden mehrfach auf das Virus getestet bevor der Betrieb wieder aufgenommen wurde. Seit Donnerstag wurden wieder vereinzelt Patienten aufgenommen und zum Beginn dieser Woche normalisierte sich der Betriebsablauf in den beiden Kliniken wieder. Das Noro-Virus verursacht schweren Durchfall, Erbrechen und Übelkeit, was sehr gefährlich werden kann da durch den Wasserverlusst Dehydration droht und auch der Mineralhaushalt des Körpers gestört wird. Dies hält in der Regel 24 – 72 Stunden an. Doch auch danach ist der Norovirus noch gefährlich den es besteht noch bis zu 10 Tage danach die Gefahr der Übertragung, auch wenn der Patient sich gesund fühlt.
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