Hechingen: Wegen Norovirus Isolierstation eingerichtet
04.11.2011 - In das Hechinger Klinikum im Zollernalbkreis sind in den vergangenen Tagen vermehrt Patienten mit Darmerkrankungen eingewiesen worden. Unter den 21 Patienten sollen, nach Angaben des Chefarztes Treiber, etwa drei viertel an dem hochansteckenden Norovirus leiden. Die genaue Infektionszahl kann aber zu diesem Zeitpunkt noch kein Mitarbeiter mitteilen, da die Laborergebnisse erst am Montag erwartet werden. Das Hechinger Klinikum reagierte aber mit der Einrichtung einer Isolierstation, auf die alle 21 Patienten verlegt wurden. Damit möchte sie weiteren Ansteckungen mit Patienten und Besuchern vorbeugen. So ist es nun Pflicht, beim Besuch, Handschuhe, Mundschutz und Kittel zu tragen, um die Infektionsgefahr zu minimieren. Der Ausbruch des gefährlichen Norovirus, mit dem verbundenen Brechdurchfall, ist in den Wintermonaten keine Seltenheit, sodass deutsche Kliniken weitgehend dafür gewappnet sind.
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