Im Klinikum Göttingen kursiert der Norovirus
29.11.2011 – Das Norovirus tritt wieder zunehmend in den Wintermonaten auf, in denen man sich oft mit mehreren Personen in Räumlichkeiten aufhält und so die Ansteckungsgefahr erhöht. Die Ansteckung mit dem Virus bedeutet meistens Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Wenn sich Menschen damit anstecken, ist die Krankheit meist in zwei bis drei Tagen abgeklungen. Bei Kindern und besonders älteren Menschen kann das Norovirus aber zu Komplikationen, in Form von hohem Flüssigkeitsverlust kommen. Im Uniklinikum Göttingen ist es nun seit dem Wochenende, zur Häufung von Norovirus-Erkrankungen gekommen. Dabei sind unter den Patienten 40 und unter dem Personal 25 Personen von dem unangenehmen Virus befallen. Die Klinik reagiert, und setzt auf ganzen sieben Stationen die Terminbehandlung von Patienten für drei Tage aus, um die Stationen flächendeckend zu desinfizieren. Dabei werden aber nur Behandlungen verschoben, welche keiner Dringlichkeit bedürfen. Damit möchte man eine weitere Ausbreitung des Norovirus unter den Patienten und auch dem Personal verhindern. Insgesamt ist der Virus auch in Niedersachsen auf dem Vormarsch, was aber recht normal für die Jahreszeit ist. Um eine Ansteckung mit der Krankheit zu vermeiden, sollte man besonders in den Wintermonaten auf eine gute Hygiene, vor allem der Hände, achten.
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