Norovirus im Altenheim St. Elisabeth
06.01.2012 – Im Altenheim St. Elisabeth in Ebern kursiert das hockansteckende Norovirus. Dabei haben sich 30 Bewohner und 10 Beschäftigte in den letzten Tagen in der Einrichtung mit dem Virus infiziert. Drei ältere Bewohner mussten zur Behandlung stationär im Krankenhaus behandelt werden. Bei der Behandlung handelt es sich lediglich um eine Infusionsgabe, um dem hohen Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Außerdem seien die betroffenen Bewohner bereits außer Gefahr. Besonders bei älteren Erkrankten kann der Norovirus zu einem hohen Flüssigkeitsverlust führen und dadurch durchaus gefährlich werden. Gerade ältere Personen nehmen im Laufe der Zeit immer weniger Flüssigkeit zu sich, sodass sie bei einer Erkrankung, wie dem Norovirus, welcher mit starkem Erbrechen und Durchfall einhergeht, schnell an Flüssigkeitsmangel leiden. Das betroffene Altenheim wurde nach den ersten Norovirus-Fällen, bereits am 4. Januar vom Gesundheitsamt Haßfurt und durch Lebensmittelkontrolleure überprüft. Die Untersuchungen der Küche und der Einrichtung ergaben keine Auffälligkeiten und blieben beanstandungslos. Das Gesundheitsamt wird regelmäßig bei Norovirus-Ausbrüchen auf den Plan gerufen, da es sich bei der Erkrankung um eine meldepflichtige und hochansteckende Krankheit handelt. Bereits das Einatmen der Aerosole von Erbrochenem, reicht für eine Ansteckung aus.
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