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Norovirus in Köthen

04.01.2012 – Zum Jahreswechsel sind mehrere Patienten mit dem Verdacht auf Norovirus in das Krankenhaus in Köthen eingewiesen worden. Vorerst wurde bei sieben der dreizehn Erkrankten das hochansteckende Virus nachgewiesen. Bei den restlichen sechs Patienten wird lediglich auf eine labortechnische Bestätigung gewartet. Im Zuge dessen wurde die Internistische Station, auf welcher die Betroffenen liegen, für Besucher und Angehörige gesperrt. Dies ist eine reine Vorsichtmaßnahme hinsichtlich der Ausbreitung des Norovirus im Krankenhaus, aber auch bei Besuchern zu Hause. Das Virus kann sich rasend schnell durch kleinste Partikel verbreiten. So reicht bereits das Einatmen von Aerosolen von Erbrochenem aus, um sich anzustecken. Desweiteren wurde eine strikte Hygiene für das Krankenhauspersonal angeordnet. Daher müssen Diese bei der Behandlung von Norovirus-Patienten Mundschutz, Handschuhe und Kittel tragen. Weiterhin wurde eine regelmäßige Desinfektion von Türklinken und Toiletten angeordnet. Das Norovirus tritt verstärkt in den kalten Jahreszeiten auf und löst heftigen Brechdurchfall aus. Häufungen von Erkrankungen treten meist in Kindergärten, Altersheimen, Krankenhäusern und Schulen auf. Auch in diesem Fall stammen die dreizehn Erkrankten aus einem Altersheim.





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